(Pflerscher) Tribulaunhütte

Freitag war der beste Tag für eine Bergtour. Schon vorab hatte ich recherchiert, wo wir hingehen können. Der Plan war, einmal ins Pfitsch- und einmal ins Pflerschtal zu fahren. Vom Jaufental jeweils nur einen Katzensprung entfernt. Wir brechen gemütlich nach dem Frühstück auf und das erste Abenteuer war das Parken und die Zufahrt dorthin. Bis zum Weiler Stein war mir der Weg bekannt, dann jedoch muss man noch einmal etwas mehr als 100 Höhenmeter „nach oben fahren“, um den richtigen Parkplatz zu kriegen. Steil und einspurig führt die Straße hinauf. Die Zufahrt ist Ampelgeregelt. Man soll dem Automat gegen € 5 eine Münze entlocken, die den Schranken öffnet. Der war aber ohnehin offen und deshalb fuhr ich durch. Oben dann ein richtig großer Platz für geschätzt 30 PKW, auf dem wir seelenruhig alleine den ganzen Tag standen. Die Wegfindung ist einfach und bemerkenswert ist, dass der Pfad immer in angenehmer Steilheit zum Ziel führt.

Das macht es auch aus, dass für die ca 870 HM 7,2 Weg-km anfallen. Beim markanten Kreuz tat sich endlich alpines Gelände auf und sogar der Himmel klarte langsam auf.

Noch einige Kehren waren zu meistern, bis wir auf einem großen Fels schriftlich willkommen gehießen wurden.

Danach war es nicht mehr weit. Zu unserem Erstaunen glaubten wir, als die Hütte in Sicht kam, Licht am Eingang zu erkennen. Tatsächlich waren die Wirtsleute noch vor Ort und noch dabei, alles winterdicht zu machen. Der freundliche Chef erlaubte uns das Aufwärmen in der Gaststube und sogar einen Früchtetee gab es als Draufgabe.

Anschließend bestaunten wir den Sandessee und begaben uns auf den Rückweg. Auf halber Strecke trafen wir dann auf diese Bande, die uns aber zahm begegneten und unaufgeregt passieren ließen.

MarTina und Christian, 9.10.2026

Regenwanderungen am 8.10.2026 und 10.10.2026

die „großen Ziele“ waren für Regentage nicht geeignet, so stieß ich beim Kartenstudium auf ein vermeintlich „humanes Ziel“ – das Zwölfernöckl, Seehöhe 2044 mtr. Aber beim Ausgangspunkt haperte die Recherche. War einmal die Rede von „Obertulfer – beim Schranken“ – probierten wir beim zweiten Mal die (bessere) Variante als Ausgangspunkt – den Pretzhof. Das Parken – speziell beim Pretzhof, ist quasi nur direkt beim Gasthaus möglich (und Bedarf mit Sicherheit einer Erlaubnis). Wir parkten nicht ganz sauber in der Nähe am Rand eines Feldes. Aufgrund immer schlechter werdenden Wetters brachen wir die Tour auf einer Seehöhe von etwa 1950 mtr ab. Zu bemerken ist, dass der Weg 5a durchgehend extrem steil und teils etwas ausgesetzt, nach oben führt. Zweimal gehts recht abenteuerlich über einen Bach.

vom Pretzhof sofort sehr steil nach oben, IMMER steil durch den Wald, die letzten Meter auf Forstweg. Zurück wieder (teils etwas ausgesetzter und zwei mal über einen Bach) bei Regen zum Ausganspunkt.

Beim ersten Versuch von Obertulfer, wollten wir den Weg Nr 5 nehmen. Der war aber wegen Forstarbeiten gesperrt. Bei der Zufahrt landeten wir auf einem Hof, der sich als Sackgasse entpuppte. Der Anwesende Bauer erklärte uns den Weg und empfahl uns, als Ziel die „Fluigenalm“ anzusteuern. Das taten wir und wanderten wenig steil die Forststraße dorthin. Direkt bei der Alm lärmten die Motorsägen der Holzfäller. Die waren aber aufgrund des schlechten Wetters dabei, den Arbeitstag zu beenden und bestätigten uns, dass wir ohne weiteres den abgesperrten Pfad Nr. 5 ins Tal nehmen können. Lediglich im oberen Teil war das Passieren etwas erschwert, ob der gefällten Bäume.

bergauf auf der Forststrasse (weil Weg Nr. 5 gesperrt) — zurück „mit Erlaubnis“ über den Steig – teils etwas mühsam

An beiden Tage sind wir aber glücklich zum Auto zurückgekehrt und waren froh, trotz des üblen Wetters eine Frischlufteinheit abgeschnappt zu haben :-);

Resultate und vorherige Recherche

Von Christian

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