Der Plan war, irgendwo ins Kühtai zu fahren. Weils nicht die aller kürzeste – aber – eine sichere Sache sein sollte, wählte ich als Ziel die Lampsenspitze. Am Vorabend packte ich alles für diese Tour zusammen, inclusive der üblichen „Geländeausrüstung“. Am Morgen war dann aber die Motivation, 40 Minuten Auto zu fahren, nicht mehr vorhanden. Weil ich weiß, dass das Kunststschneeband auf der „Götzner“ noch ohne Unterbrechung bis ins Tal reichte, fuhr ich nur ins Nachbardorf und brach von dort auf Maschinenschnee auf. Und weil schon alles im Rucksack war, musste heute die Mair-Rinne daran glauben. Über diese Route bin ich bis zur Nockspitze aufgestiegen. Belohnt wurde ich durch einige unverspurte Hänge in der Rinne und durch feinsten Pistenfirn bis Götzens (den „Firnsuchern“, die den richtigen Zeitpunkt für Aufbruch und Abfahrt suchen, sei gesagt, dass gepflegter Pistenfirn auf geschlossenen – aber noch nicht aufgewühlten Pisten – wohl MINDESTENS den gleichen Genuss bieten, jedoch zeitlich, wenn sie mal aufgefirnt sind, keine besondere Vorsicht bezüglich des Abfahrtszeitpunktes mehr verlangen).

vom Tal weg, durchgehende Schneedecke mit weißem Gold von feinster Qualität

die Forstwege wurden freigeschoben, sonst war die Piste in AUSGEZEICHNETEM Zustand

über die Mair-Rinne sehr lässig hinauf zur Scharte, und weiter zum Gipfel

ein paar Pulverschwünge – eine Latschenrallye – und zum Abschluß die pipifeine Pistenfirn-Abfahrt, bis ins Tal. Die 1.530 Höhenmeter Fahrt bescherte 29 Minuten Freude.

Happy-Hilli, 23.3.26

Von Christian

Ein Gedanke zu “Götzens – Nockspitze”

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