vor einigen Wochen kündigte Richard einen Besuch in Tirol an. „geht vielleicht no was?“ ließ mich im Kalender eine Reservierung „Schitour Richard“ eintragen. Zum guten Glück nahm Richard auch Kontakt mit Rainer auf, der durch vorausschauende Recherche die Tour schon im Köcher hatte. So brachen wir zeitig ins Pitztal auf und waren schon früh unterwegs mit Bahn und Gondel auf den Gletscher. Den Rest der Geschichte erzählen die kommentierten Bilder:

noch pickelharte Pisten, nach der klaren Nacht, das „Tor zum Glück“ und die harte Einfahrt auf den Gletscherboden

Anfellplatz und ein (seltenes :-)) Foto vom Autor

wunderschöner Zustieg, auf dem wir die Massen, die zur Wildspitze zogen, buchstäblich „links liegen ließen“, während wir mit WENIG TRUBEL die Scharte zum hinteren Brochkogel anpeilten

der Grat ist leicht aber sehr ausgesetzt triffts perfekt (obgleich es sich für den Einen oder Anderen widerspricht, danach verstand ich die Beschreibung)

nach dem Gipfelerfolg (kein Kreuz, sondern ein „Gipfelstein“ ist oben), gehts konzentriert wieder an den Abstieg

danach steuerten wir noch die Petersenspitze (wenige Höhenmeter zusätzlich) an, wo wir Nancy in unsere Mitte nahmen und eine großartige Fahrt über erst fast pulvrige und später firnige Hänge durch das Taschachtal bis fast direkt zum Auto antraten

die weiten Hänge bescherten uns die schönsten Fahrfreuden des Jahres, die Abfahrt barg ungeahnt viel Abwechslung

herrlichstes Schigelände, unverständlich, dass nicht JEDER der Wildspitzbesucher auch hier runter fuhr, vielleicht wegen dem Schönheitsfehler, dass das letzte Drittel im weichen Nachmittagssulz eine ziemlich anstrengende Schieberei war….. 🙂

trotz Allem hatte sogar der anstrengende finale Teil etwas Besonderes. Auf letzten Kunstschneeresten fuhren wir, nach einer 250 Meter langen Tragestrecke, bis zum Parkplatz.

Wenn nichts mehr kommt (aber ich glaube, „etwas geht no….“) – verdient sich dieser Ausflug auf jeden Fall das Prädikat „Saisonhighlight“. Mein Dank geht an Rainer und Richard für die Begleitung.

Hilli, 18.4.2026

Von Christian

Ein Gedanke zu “hinterer Brochkogel, 3.628 mtr”

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