Mein Vater hat mich gelehrt, dass beim Taxifahren die Einnahmen der Schicht erst am Ende dieser abgerechnet werden. Ich beherzigte den Rat schon vor 40 Jahren. Das selbe wird wohl auch für Schitourensaisonen gelten. Das Beste kommt (immer) zum Schluss. So belohnten schon damals die attraktivsten Fuhraufträge im letzten Fünftel des Diensts, wie auch heute die allerbesten „Schmankerl“ IMMER zum Ende der Saison dieselbige wertig aufpeppen. Ein großer Dank gebührt Rainer, der mit viel Mühe und Liebe immer wieder neue – selten bestiegene – Tourenziele recherchiert und Routen und Informationen dazu aufbereitet. Es war ein Geschenk, die Einladung zum Mitgehen anzunehmen. Gefolgt sind noch Doris und Thomas. Über die Daunscharte (Scharte immer oben, Joch unten – (für mich neues) Wissen made by Rainer))



gings über den Sulztalferner



und die Wütenkarscharte (SEHR steile kurze Abfahrt) auf den Wütenkarferner.



das mittlere Bild zeigt Doris beim Befahren der steilen Wütenkarscharte, das letzte Bild zeigt in der Bildmitte den Schlurf, über den es abzugleiten gilt. Hier können falsche Verhältnisse gefährlich werden. Der Autor meint gar, bei Hartschnee kann man hier durchaus andenken, die Schi abzuschnallen und mit Steigeisen passieren
Über diesen wanderten wir – die Hochstubaihütte thronend rechts über uns – zur Warenkarscharte.



Aufgrund der Schneearmut diesen Winter war die Besteigung des Grates zum Gipfel nur ohne Schi möglich. Die Recherche zeigte Bilder von Aufsteigenden, die den Gipfel mit Schiern erreicht haben. Uns gelang dies nur zu Fuß.



Ein Duo nahm, den Aufstieg von der Hochstubaihütte kommend, die Schi mit zum Gipfel und fuhr direkt von dort ab. Die direkte Abfahrt macht aber nur Sinn, wenn man nicht mehr über die Warenkarscharte ins Schigebiet zurück muss (freilich, man könnte ja – noch einmal zusätzlich – auffellen – das VIERTE mal dann…..). Wir mussten zwangsläufig zur Scharte und den deponierten Schiern zurück. Nach der steilen Einfahrt in diese taten sich wunderschöne Hänge in den Talboden unterhalb der Stubaier Wildspitze auf.



Dort angelangt hieß es: Auffellvorgang Nummer 3 in Angrif nehmen, für den letzten Gegenanstieg hinauf zum Lift, der uns zum Bildstöckljoch brachte.



Von dort brachen wir auf, zu den letzten 1.400 Höhenmetern Abfahrt, die uns – schneetechnisch GERADE NOCH MÖGLICH – bis zur Mutterbergalm führten (die Wege der „Fernau-Abfahrt“ wurden leider, wie zu Saisonende üblich – ausgeschoben und noch bestens bestens befahrbare Pisten wurden, wie in so vielen Schigebieten, dafür unbrauchbar gemacht, für was sie eigentlich hergestellt wurden).






Beim Auto gab es noch vorbereitete Kaltgetränke

– dann ging es BERGSELIG nach Hause.
25.4.2026 – Doris, Rainer, Thomas, Hilli

sauber zusammengestellt Hilli, war ein schönes Unternehmen!
Ich nenne es Hochstubairunde.
Berg Heil!