Westfalenhaus, 2.273 mtr

bestimmte Schutzhütten „muss“ man jeden Sommer erwandern. Vor ein paar Tagen war es die Pforzheimer Hütte, diesmal ging es zum Westfalenhaus. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen (im Tal), entschieden wir uns, mit dem Roller zum Ausgangspunkt in Lüsens zu fahren. Man mag es nicht glauben, obgleich im Inntal Höchsttemperaturen von 34 Grad gemessen wurden, kamen wir in Lüsens bei gefühlten 8 Grad an. Deshalb wählten wir den in der Sonne liegenden Sommerweg als Aufstiegsvariante. Die ersten 100 Höhenmeter dienten nur zum Aufwärmen.

Danach gings durch lichten Wald und später auf angenehm ansteigendem Steig direkt zur Hütte. Vom üblichen Kaspressknödel sah ich diesmal ab. Wir gönnten uns eine nepalesische Linsensuppe (Dal (Bhat) Die bestellte Version mit „Frankfurter“ ist zwar nicht traditionell, hat aber trotzdem geschmeckt.

Gut Sichtbar ist der stetige Rückgang der Gletscher – in diesem Fall vom Längentalferner. Aus dem Archiv unten ein Foto von früher, anschließend der Vergleich mit heute (2026).

OKTOBER 2004

AUGUST 2026

Zurück ins Tal wanderten wir über den Winterweg. Immer eine kühle Brise geniesend waren wir alsbald beim Parkplatz.

Der Rückweg mit dem Roller führte geradewegs in die Hitze – jeder Meter nach unten brachte mehr Temperatur.

Hilli + MarTina, 14.8.2026

Von Christian

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