weil MarTina und ich die größte Gaude haben, im möglichst NICHT ZU weiten Umkreis unseren Caddy auszuführen, gibt es ab sofort auch „Campinggeschichten“. Diesmal führte uns der Weg ins Lechtal. Eine Buchung zu Frohnleichnam hätte einen Aufenthalt bei 6° Außentemperatur und durchgängigem Regen zur Folge gehabt. Das wollten wir natürlich nicht. Storno wäre möglich gewesen, ohne Rückgeld aber. Der Betreiber schlug uns vor, doch einen neuen Termin zu vereinbaren. Das nahmen wir dankend an und buchten für das heißeste Wochenende des Jahres (26.6. bis 29.6.).

Unser Caddy mit Vorzelt konnte sich sehen lassen.

Am Samstag trotzten wir der Hitze (was MarTina nicht ohne Probleme verkraftete) und bikten nach Elmen. Von dort stiegen wir auf schattigem, aber IMMER NOCH ungeeignet heißen Steig auf, Richtung Stabele-Alm – genannt auch der Balkon des Lechtales (ja, stimmt). Oben genossen wir Rösti und Radler.

Hilli „on Tour“ (Geschenk zu meinem 60er), daneben sehen wir einen „Opferstockparkautomat“ (nur zahlen, keine Quittung, kein Nachweis – deshalb – vermutlich, auch keine Strafe)

Auf der Suche nach einem ähnlichen Ziel stießen wir auf die Petersbergalm, die man bequem von Hinterhornbach aus besuchen kann. Vom Campingplatz bis zum Ausgangspunkt sind es 8 km, die wir abermals mit dem Bike bewältigten. Etwa 100 Höhenmeter waren das – „hinein“ etwas mühsamer als „talaus“ – das ging dann wie von alleine. Am Parkplatz zur Alm ließen wir die Räder stehen. Meine Einschätzung, dass der Weg sich ziehen wird, hat sich bewahrheitet (warum sollte man sonst 1,5 h für 250 Höhenmeter brauchen). Am Ziel gab es einen Schweizer Wurstsalat und wieder die Bier-Mischgetränke 🙂

Das hinauszoggeln zu den Bikes war der anstrengendste Teil der Unternehmung. Dafür gings hinaus zum Campingplatz fast ohne Anstrengung.

Von Christian

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